Herdbucheintragung 2018

Herdbucheintragung 2018

Auf Grund der Tatsache, dass im Jahr 2017 keine Bewertung durch den Schafzuchtverband stattgefunden hat, waren in diesem Jahr entsprechend viel Tiere noch ohne ihre Teilnoten für Wolle, Bemuskelung und die Äußere Erscheinung.

Den Anfang machten die weiblichen Tiere. Zuerst die Auen, die bereits Anfang 2017 geboren wurden. Bis auf eine Ausnahme konnten alle Tiere dieser Gruppe gute Noten bekommen. Leider wurde bei Ria eine Fehlstellung der Hinterbeine festgestellt. Da sie dies aber zum Glück nicht an ihr Lamm weitervererbt hat, wurde sie bewertet, damit auch die kleine Rosa im Herdbuch eingetragen werden konnte.

Die Auenlämmer aus 2018 waren die nächste größere Gruppe, die sich den kritischen Augen der Mitarbeiterin vom Schafzuchtverband stellen musste. Mich hat sehr gefreut, dass alle Tiere eine sehr gute und einheitliche Bewertung bekommen haben. Es lässt mich hoffen, dass ich mit meinen Zuchtgedanken nicht vollständig daneben liege. Alle Lämmer, besonders die weißen, haben, meiner Meinung nach, sehr ansprechende Gesichter und gute Wolle. Darüber hinaus gibt es keine Fehlstellungen der Beine o.ä. und auch die Zähne waren durchweg gut. Ich persönlich bin mit dem Jahrgang sehr zufrieden. Wie die Bocklämmer sich entwickeln gilt es noch abzuwarten, aber auch hier bin ich sehr positiv gestimmt.

Zum Abschluss wurden die Böcke gekört. In dieser Gruppe viel vor allem Solo durch seine kräftige Statur und die geraden Beine sehr positiv auf, so dass er sich über gute Noten freuen durfte und in diesem Jahr zum ersten Mal einen Deckeinsatz bekommt. Langfristig möchte ich dazu übergehen, die Böcke erst zweijährig zur Körung vorzustellen. Nach dem ersten Jahr erkennt man schon eine gute Tendenz, aber ich finde, dass sie erst im zweiten Jahr den größeren Schritt in ihrer Entwicklung machen.



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